Antwerpen

 

 

 

 

Hier ist er. Mein Reisebericht von Antwerpen.

 

Traditionell habe ich immer ein Wochenende im Jahr "Schwesternwochenende". Das heißt, das meine geliebte Schwester (die im südlichsten Zipfel Deutschlands wohnt ) und ich (zugezogene Norddeutsche) uns ein schönes Ziel ausgucken und ab die Post.

Und weil ich dann immer so viel schwärme und zu erzählen habe, gibt es jetzt einen handfesten Reisebericht.

 

 

 

 

 

 

Antwerpen hat uns so begeistert, weil - wo fange ich an- die Kombination von ...eine Stadt, die sich frisch und voller neuer Ideen anfühlt, und freundlich und menschlich!

Eine Stadt mit Überraschungen, alte, wunderschöne Gebäude, wo man Sie nicht vermutet, immer wieder andere tolle Viertel, alles aber in einer kompakten, kleinen Version, so das man das Gefühl hat, man könne sich die Stadt zu eigen machen, an so einem Wochenende. Und doch bleibt genug, um wieder zu kommen.


 

 

 




Übernachtet haben wir im Hotel Julien. Sehr Zentral, klein, wunderschön. Es liegt direkt an einer S-Bahn Haltestelle, (wer das nicht haben kann, bittet vielleicht um ein Zimmer nach hinten raus...) aber ich fand es toll, wegen der Stadtgeräusche und praktisch, als wir die Strecke vom Bahnhof zurück nicht laufen wollten.




Unser erstes Frühstück im eten vol leven.

Organic Juicebar and rawfood Kitchen.

So lecker, nährend und wundervoll. Alles frisch zubereitet und handgemacht. Also alles! Das heißt, es muss etwas Zeit mitgebracht werden. Aber das ist ja das, wo wir so gerne wieder hin möchten. Nicht immer alles schnell machen zu müssen. Also sitzen wir da und schauen zu, wie unser Obst frisch geschnitten und die Smoothies frisch gemixt werden.

Ein Glück.

 


Kurz Stille genießen im Hinterhof (wenn man es so nennen mag) der St. Pauluskirche, um die Ecke und dann ab ins Zentrum (sind wir da nicht schon?)


Je nachdem, wie viel Zeit ihr habt, entscheidet ihr euch, was ihr machen wollt. Antiquitäten? Museum? Bummeln?

Toll ist natürlich das Rubenshaus. Am besten schaut ihr euch das am Morgen eines Wochentages an.

Nicht verpassen solltet Ihr außerdem den wunderschönen Bahnhof Antwerpen-Centraal, der als einer der schönsten der Welt gilt.

Wir sind hin gelaufen und mit der S-bahn zurück. Man kann aber auch Fahrräder von den Stationen nehmen, die es überall gibt. Mit dem Bahnhof schnuppert man dann auch etwas von der Diamantenluft, denn das Diamantenviertel schließt direkt an den Bahnhof an.

Im Bahnhof, einfach in die Halle setzten und Atmosphäre aufsaugen!


 

 

 

 

 

 

 

 

Empfehlen kann ich euch außerdem eine Scheldefahrt.

Wir haben unsere in den frühen Mittag gelegt, so konnten wir auf dem Schiff in der Sonne entspannen und ausruhen und uns Antwerpen von der Flussseite her anschauen. Und wer noch schlauer ist, hat ein kleines Picknick dabei!

Am Anleger befindet sich ein großes Holzdeck, auf dem man anschließend noch prima ein kurzes Schlummerfix halten kann. Umgeben von lauter Antwerpern, die das gleiche machen, oder essen, oder lesen, oder Sonne tanken, oder...

 


 

Total toll fand ich auch den Sint-Annatunnel!

Die einzige Verbindung zu Fuß, zur anderen Seite. Denn es gibt keine Brücke über die Schelde.

Ihr merkt schon, man macht wirklich Strecke... trotzdem hat man immer wieder das gefühl von "Hoppla - schon da?"

 




Zum Tunnel.

Runter kommt man mit einer Holzrolltreppe. Holz!

Sehr nostalgisch. Und dann kommt dieser wahnsinnslange Tunnel, in dem fietzen verboten ist, oder auch nicht? keine Ahnung...

Auf der anderen Seite gibt es nicht viel tolles, außer den Blick auf Antwerpens Zentrum.

Aber ich fand ja auch den Tunnel die eigentliche Attraktion!

Vielleicht seltsam, aber ich fand´ihn ehrlich toll!


Und wenn es Abend wird im Sommer?




Dann kann man im Norden an den Docks im Bocadero Zonwunderbar Zeit vergeuden.

 

Das war dann schon ein kleiner Marsch, aber gut zu schaffen.

Dort kann man schick unterwegs sein, oder locker, sich in eine Strandbar setzten, oder mit Essen auf die Hand direkt an den Kai.

 

Sehr schön.

 

 

 

 

 


Und egal wo lang man läuft, immer wieder was schönes für die Linse...

Antwerpen, tot ziens!

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